Wissenschaftliche Erkenntnisse ^
Es ist unbestritten: Kinder sind von Natur aus enorm neugierig und wissensdurstig. Welche Chance! Wie spielerisch fliegt ihnen alles zu – auch das Erlernen einer Fremdsprache. Und von früh erworbenen Fähigkeiten profitiert man ein Leben lang.
Woran das liegt, ist mittlerweile gut erforscht. Das Gehirn jedes Neugeborenen besteht bereits aus vielen Milliarden Nervenzellen, die durch Verbindungen miteinander verknüpft sind. Das Gehirn wächst jedoch nicht automatisch durch Zellteilung wie der Körper. Sondern dadurch, dass diese Verknüpfungen immer vielfältiger werden. Je mehr Anreize also das Hirn auf Trab bringen, desto besser bilden sich Kontaktstellen, sog. Synapsen, und damit eigene Netzwerke für ganz bestimmte Fähigkeiten wie z.B. das Sprachenlernen.
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass gerade Kleinkinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren über ein ideales „Lernfenster“ für die Annäherung an eine Fremdsprache verfügen und völlig mühelos lernen. Das Gehirn akzeptiert jede Sprache, auch eine zweite oder dritte, wie eine Muttersprache. Der Lernprozess läuft dabei unbewusst ab und nicht nur Wörter, auch Grammatik, Melodie und Akzent bleiben fest in den Köpfen sitzen. Distanz zur „fremden Sprache“ entsteht erst gar nicht. Das Erlernen der Sprache geht mit der Entdeckung der Umwelt einher und stellt einen natürlichen Entwicklungsschritt dar.
Basierend auf den neuesten didaktischen Erkenntnissen haben renommierte Sprachpädagogen und Linguisten das von uns verwendete Programm entwickelt, das es Kindern ermöglicht, Englisch oder jede andere Fremdsprache gleichsam wie eine zweite Muttersprache zu erlernen.
Unsere Methode ^
Leben heißt lernen: Menschen lernen von Natur aus und von Anfang an in jedem Moment ihres Lebens.
Ein Kindergarten – oder Vorschulkind ist noch zu unreif für das Lernen in dem Sinne, wie es von älteren Kindern erwartet wird. Es braucht einen ursprünglicheren Zugang zu einer fremden Sprache. Anstelle des Erlernens der Sprache muss es dem Kind ermöglicht werden, diese ganzheitlich zu begreifen, und zwar in derselben kindgerechten Art und Weise wie das Begreifen in allen anderen Bereichen der Entwicklung funktioniert.
Wie funktioniert das?
Das Lernen funktioniert wie bei der Muttersprache. Durch Sehen, Hören und Mitmachen taucht das Kind ganz automatisch und unbewusst im Spiel in die neue Sprache ein. Dieses Sprachbad sorgt dafür, dass ganz schnell ein Gehör für die fremde Sprache entwickelt wird und die Laute genau nachgeahmt werden können. Durch wiederholtes Hören und positive Bestärkung wird Englisch auf ganz natürliche Art und Weise vermittelt, ganz genau wie ein Kind auch seine Muttersprache erlernt. Da in diesem Alter beide (oder mehrere) Sprachen in derselben Hirnregion gespeichert werden entfallen die typischen Hin-und Her-Übersetzungsfehler zwischen Mutter-und Fremdsprache. Die Kinder überlegen nicht: Was heißt zum Beispiel gelb auf Englisch, sondern sie assoziieren sofort, wenn sie die Farbe sehen: This is yellow.
Unser Unterricht & die Lerninhalte ^
Der Unterricht funktioniert nach dem Prinzip des spielerischen Lernens ohne jeglichen Druck, d.h. eine Überforderung des Kindes wird gänzlich ausgeschlossen. Mit großem Einfühlungsvermögen werden kleine, altershomogene Gruppen von bis zu maximal 8 Kindern individuell und fast ausschließlich in der Fremdsprache unterrichtet, wodurch wir optimal auf die Interessen und Vorlieben der Kinder eingehen können.
Gelernt wird, was inhaltlich fasziniert: authentische, vertraute Situationen in einem anregenden Zusammenhang machen die Beschäftigung mit der neuen Sprache „kinderleicht“.
Mit den Klein-und Vorschulkindern beschäftigen wir uns u.a. mit Themen wie den Zahlen, Farben & Formen, Tieren, meinem Körper, meine Familie & Freunde, mein Zuhause sowie den Nahrungsmitteln (Obst, Gemüse), den Monaten und Wochentagen, der Uhrzeit, dem ABC und vielem mehr. Jedes Thema wird über einen Zeitrahmen von ca. 3-4 Wochen behandelt bevor wir zur nächsten Themeneinheit übergehen.
Jede einzelne Unterrichtsstunde wird sorgfältig geplant, um den Ablauf auf die Bedürfnisse der Klein, Vorschul- und Schulkinder abzustimmen. So wird jede Stunde mit einem Begrüßungslied begonnen und durch einzelne Wiederholungen der vergangenen Themen ein vertrauter Rahmen geschaffen. Eine ausgewogene Mischung aus Singen, Sprechen, Bewegung und Spiel sorgt für Abwechslung. Der wachsenden Selbständigkeit der Kinder und deren Lernfortschritte wird durch vermehrte interaktive Spiele, Lese- und Schreibübungen in der englischen Sprache sowie Freiraum für eigene Gestaltungsideen Rechnung getragen.
Die Kinder bekommen von uns sämtliches Lehrmaterial zur Verfügung gestellt, damit zu Hause (mit den Eltern) geübt und die Themen wiederholt werden können. Dies ist nicht Voraussetzung, jedoch hat sich gezeigt, dass Kinder, die sich über den Englischunterricht bei uns hinaus zusätzlich ca. 10 – 15 Minuten täglich mit der englischen Sprache beschäftigen, einen größeren Lernerfolg erzielen.
Für Kinder ab 8 Jahren , die bereits mind. 2 - 3 Jahre Englischerfahrung haben, bieten wir sog. „Intensivkurse“ an. Wurde in den vorausgegangenen Kursen mit Liedern, Reimen und kurzen Geschichten ein rein spielerischer Ansatz verfolgt, so wird im „Intensivkurs“ eine größere Gewichtung auf systematisches und themenorientiertes Lernen gelegt. In diesen Kursen bereiten wir uns auf den Lehrplan Englisch an den weiterführenden Schulen vor. Wir lernen das Lesen und Schreiben der englischen Sprache genauso wie erste Grammatik-Regeln. Aber natürlich mittels kindgerechter Übungen. Denn Englisch Lernen soll Spaß machen und Kinder können sich am besten konzentrieren, wenn das, was sie machen, sie auch interessiert. Anhand realitätsnaher Situationen lernen die Kinder englische Sprechmuster kennen und bauen so erste kommunikative Kompetenz in der Fremdsprache auf. Durch übersichtliche, in Themenbereiche eingeteilte Lernhilfen prägen sich Wortbilder, Wortschatz und Grammatikstrukturen ein. Kleine Gruppengrößen ermöglichen in diesem Kurs eine individuelle Förderung der Schüler.
Durch diesen Kurs soll die heikle Übergangsphase zwischen dem eher spielerischen Fremdsprachenlernen an den Grundschulen und den bereits hohen Anforderungen und dem schnellen Tempo ab der fünften Klasse nicht nur inhaltlich sondern auch pädagogisch so gut wie möglich gestemmt werden und die unbeschwerte Lust am Lernen auch an den weiterführenden Schulen erhalten bleiben.
So können wir mehrere aufeinander folgende Jahre Unterricht anbieten - ohne Wiederholungen und mit immer neuen Ideen. Die Materialien sprechen verschiedene Sinne der Kinder an und orientieren sich an deren Fähigkeiten (sprechen - lesen - schreiben). Wir unterrichten mit speziellen, von Sprachwissenschaftlern für den Einsatz in Kindergärten und Schulen entwickelten Unterrichtsmaterialien wie Musik– CD´s, phantasievollen Bilder- und Malbüchern sowie interaktiven Spielen.
Unser Unterrichtskonzept bietet alles, was ein Kind braucht, um Englisch wie seine Muttersprache, mit dem richtigen Akzent, Grammatik und Vokabular, sprechen zu können.
Info s für die Eltern ^
Warum und ab wann soll mein Kind eine Fremdsprache lernen?
In Deutschland und in ganz Europa werden Fremdsprachen immer wichtiger. Ob im Kindergarten, in der U-Bahn, in der Nachbarschaft aber auch im ausländischen Urlaubsort, überall können Kinder heute fremde Sprachen hören. Ein Sprachenbewusstsein („was spricht denn dieser Junge, ich verstehe ihn ja gar nicht?“) ist bereits ausgebildet und da Kinder bekanntermaßen neugierig und wissbegierig sind, schämen sie sich auch nicht, Laute einer anderen Sprache nachzusprechen. Somit wird das Sprachenlernen für sie selbst zum Spiel. Diese Sprachkenntnisse werden dann später, im Erwachsenenenleben, sehr wichtig und sollten deshalb in der Kindheit besonders gefördert werden!
Doch „Lernen“ heißt nicht „Pauken“: Kinder lernen ganz von alleine, vorausgesetzt es interessiert sie. Spielen, Singen und Geschichten hören machen Spaß und können Kindern ganz nebenbei eine Sprache nahebringen.
Sollte ein Kind eine Fremdsprache erlernen, wenn es seine Muttersprache erst wenig spricht?
Ja. Ein Kleinkind, welches mit zwei Sprachen aufwächst wird auch beide Sprachen verstehen und sprechen lernen. Die Sprachentwicklung in der Muttersprache wird durch das Erlernen einer zweiten Sprache nicht behindert. Im Gegenteil: die zweite Sprache fördert das Bewusstsein für die Struktur der Sprache. Dies zeigt sich später in der Schule vor allem in einem wesentlich besseren Verständnis für die Grammatik der unterschiedlichen Sprachen.
Langweilen sich die Kinder später in der Schule nicht?
Nein. Unsere Unterrichtsthemen bereiten die Kinder auf ein erfolgreiches Lernen in der weiterführenden Schule vor. Mit Freude und Stolz berichten die Kinder, wie gut sie dem Englischunterricht folgen können, da sie in unserem Unterricht ja bereits das freie Sprechen und Verstehen – und eventuell auch das Lesen und Schreiben – der Sprache erlernt haben.
Sie können sich nun ganz auf das Lernen des neuen Vokabulars und der Grammatik konzentrieren. Die guten Noten unserer kleinen Schüler und die Freude am Lernen bestätigen, dass ein früher Einstieg großes Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten schafft.
Mein Kind lernt bereits Englisch in der Grundschule.
Ist es trotzdem sinnvoll, dass es am Unterricht der Little Language Company teilnimmt?
Ja. Unser Unterricht ist mit dem Lehrplan der Grundschule kompatibel. Die großen Vorteile unseres Unterrichts liegen in den kleinen Gruppen mit max. 8 Schülern, dem Sprachenerwerb nach dem Prinzip des Muttersprachlichen Lernens und dem speziellen Unterrichtsmaterial. Lernen in Kleingruppen gewährleistet, dass auf jedes Kind ausreichend eingegangen werden kann. Unserer Lehrkraft fällt daher sofort auf, wo ein Kind evtl. Probleme hat. So ist gewährleistet, dass Fehler sich nicht einprägen, sondern zu Beginn korrigiert werden, was später nur mit zeitaufwändigem und teurem Nachhilfeunterricht möglich wäre.
In den kleinen Gruppen können die Kinder ihre Sprachfähigkeiten ausgezeichnet trainieren. Unterstützt durch die Audio-CDs entwickeln die kleinen Schüler eine sehr gute Aussprache, Sprechhemmungen, wie man sie oft bei Schülern großer Klassen erlebt, treten erst gar nicht auf.
Grundschullehrer haben bedingt durch eine Klassengröße von ca. 25 Kindern gar nicht die Möglichkeit, sich intensiv mit jedem einzelnen Schüler zu befassen
Mein Kind geht bereits in die fünfte Klasse und lernt dort im ersten Jahr Englisch.
Ist es trotzdem sinnvoll, dass es zum Unterricht der Little Language Company geht?
Ja. Bedenken Sie, dass in der weiterführenden Schule gleichzeitig das Lesen, Schreiben, Verstehen, Sprechen und die Grammatik erlernt werden muss. Viele Kinder fühlen sich dadurch überfordert und verlieren leider schnell die Lust am Lernen. Das Erlernen einer Fremdsprache sollte Freude bereiten und nicht zur Qual werden. Durch die gleichzeitige Teilnahme an unserem Unterricht erfahren die Kinder, dass Englisch lernen Spaß macht – und das ohne Leistungsdruck. Unser Unterrichtsmaterial ist mit dem Stoff der fünften Klasse kompatibel. In den kleinen Gruppen lassen sich die Sprachfähigkeiten ausgezeichnet trainieren, so dass Sprechhemmungen schnell abgebaut bzw. gar nicht erst aufgebaut werden.
Selbstverständlich gehen unsere Lehrkräfte auf die Probleme und Fragen der einzelnen Schüler ein. Englischlehrer an weiterführenden Schulen haben bedingt durch die Klassengröße von 25 - 30 Schülern natürlich nicht die Möglichkeit, auf jedes Kind ausreichend einzugehen. Auch sind die Möglichkeiten, die Sprachfähigkeiten in einer großen Klasse zu trainieren äußerst begrenzt. Sehr oft erleben wir es, dass Schüler höherer Klassen gut schreiben oder übersetzen können, dass sie jedoch nicht in der Lage sind, sich in der Fremdsprache zu unterhalten, weil sie nie Gelegenheit hatten, Konversationen zu üben.
"Ist vom Erlernen einer weiteren Sprache abzuraten, wenn mein Kind
logopädisch betreut wird?"
Diese Frage muss immer vor dem Hintergrund der jeweiligen Sprachstörung
Ihres Kindes beantwortet werden und kann nicht generell mit einem "ja" oder
"nein" beantwortet werden.
Im Falle von Stammelfehlern, einer partiellen oder multiplen Dyslalie
(Fehllautabfolge), z.B. wenn Schwierigkeiten mit der Aussprache der
Konsonanten "t", "s" oder "sch" bestehen, ist das Erlernen einer
Fremdsprache kein Problem, da die Sprachmotorik funktioniert und lediglich
einzelne oder mehrere Laute betroffen sind. Die Rhythmik und Melodie der
Sprache und der Sprachaufbau stellen für das Kind keine Schwierigkeit dar.
Das bedeutet, dass normalerweise die Kinder mit Hilfe der Logopädin bis zum
6. Lebensjahr die korrekten Laute in ihre Spontansprache übernehmen und dies
gleichfalls in der Fremdsprache tun.
Bei Sprachentwicklungsverzögerunge n in der Muttersprache allgemein oder bei
Problemen in der Grammatik oder dem aktiven und passiven Wortschatz, d.h.
bei globalen Problemen mit Sprache, ist vom Erlernen einer Fremdsprache
jedoch eher abzuraten.
Grundsätzlich sollte für jedes Kind eine individuelle Diagnose gestellt
werden. Wir können dies gerne für Sie von einer erfahrenen Logopädin
beurteilen lassen, ob das Erlernen einer Fremdsprache für Ihr Kind sinnvoll
ist.
^ |